Gefährdungsbeurteilung

Ein Muss für alle Arbeitgeber

Die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen am Arbeitsplatz ist seit 2013 im Arbeitsschutzgesetzt (§5) fest verankert und damit verpflichtend für jedes Unternehmen. Die Grundlage hierzu bilden die stetig steigenden Krankheitszahlen und Fehlzeiten aufgrund psychischer Belastungen. Psychische Erkrankungen bilden aktuell die zweithäufigste Diagnosegruppe bei den Krankschreibungen und sind mit 38,9 AU Tagen im Durchschnitt 3mal so hoch wie bei allen anderen Diagnosen.

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Für Unternehmen ergeben sich bei dieser Entwicklung unterschiedliche Probleme. Aufgrund der Zunahme psychischer Belastungen fallen Arbeitnehmer länger aus und benötigen mehr Zeit für die Wiedereingliederung.

Die Arbeitsleistung muss kompensiert werden, was wiederum zu mehr Belastungen, einer höheren Unzufriedenheit und damit zu einer geringen Mitarbeiterbindung führt. Die Wechselbereitschaft steigt.

Psychische Belastungen haben daher einen enormen Einfluss auf die Mitarbeiterbindung, auf die Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit und damit auf den Erfolg des Unternehmens.

Das Ziel bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen am Arbeitsplatz ist es, die psychischen Belastungen zu identifizieren und anschließend durch geeignete Maßnahmen positiv zu verändern.

Mit Hilfe der psychischen Gefährdungsbeurteilung entwickeln Sie ein resilienteres und gesünderes Unternehmen und kommen automatisch die gesetzlichen Forderung nach.

Die erhöhte Widerstandfähigkeit kommt dabei nicht nur Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch Ihrem Unternehmen zugute. Veränderungen können so zielsicherer umgesetzt werden.

Ein resilienteres Unternehmen, eine höhere Mitarbeiterbindung durch eine geringe psychische Belastung und dadurch eine höhere Arbeitszufriedenheit lässt sich durch die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen am Arbeitsplatz am ehesten erreichen.

In der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung werden am Arbeitsplatz unterschiedliche Themenfelder bearbeitet. Diese werden in einem für Sie passenden Fragebogen integriert und im Rahmen der Mitarbeiterbefragung „Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen“ abgefragt.

Nach der Datenauswertung erhalten Sie und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein einfaches und verständliches Reporting und auf Ihr Unternehmen passende Maßnahmenvorschläge. Die Begleitung und Durchführung der Folgeprozesse runden die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen am Arbeitsplatz ab.

Mit diesen Schritten zur gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung

01

Festlegung von Tätigkeiten und Bereichen

In einem ersten Schritt wird definiert, welche Tätigkeitsbereiche die Gefährdungsbeurteilung beinhalten soll. Dadurch wird sicherestellt, dass bei unterschiedlichen Tätigkeiten und Abteilungen die jeweiligen psychischen Belastungen erfasst werden.

02

Ermittlung und Beurteilung

Mit Hilfe einer onlinegestützten Mitarbeiterbefragung werden die psychischen Belastungen ermittelt und die so gewonnen Daten ausgewertet und beurteilt. Die Daten werden entsprechend aufbearbeitet und dem Projekteam/Unternehmensführung präsentiert.

03

Maßnahmen und Wirksamkeitskontrolle

Aus der Beurteilung werden für die jeweiligen Tätigkeitsbereiche/Abteilungen Maßnahmen abgeleitet und durchgeführt. Im Rahmen der Wirksamkeitskontrolle findet eine erneute Kurzbefragung, ein Workshop oder weitere umfängliche Ermittlung der psychischen Belastung statt.

04

Dokumentation und Fortschreibung

Die Ergebnisse und Maßnahmen werden gemäß $6 ArbSchG. dokumentiert. Die Gefährdungsbeurteilung soll in regelmäßigen Abständen wiederholt und entsprechend fortgeschrieben werden.

Weitere Informationen zu der Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilungen sind fester Bestandteil des Arbeitsschutzes. Egal, ob Sie einen Büroarbeitsplatz oder im Homeoffice arbeiten – die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen nimmt an Bedeutung zu. Die Gefährdungsbeurteilung bezieht sich dabei nicht auf psychische Erkrankungen, die Offenlegung von Störungsbildern o.ä. Sie umfasst die Betrachtung unterschiedlicher Themenfelder.

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